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-car- Koblenz."Give the Gift of Sight", bedeutet Menschen die Gabe des Sehens zurück zu geben. Und genau das hat der Koblenzer Augenoptikermeister und Gründer des Lions Club Sophie von La Roche in Koblenz, Carlo Wagner, bei der internationalen Mission getan. Als einziger deutscher Helfer war er mit 24 anderen Spezialisten (Augenärzte, Optometristen und Augenoptikermeister) im November 2 Wochen in der indischen Stadt Amritsar und hat täglich geholfen, über 2000 Menschen zu untersuchen und mit einer Brille zu versorgen. "Wir haben in einem Kinderheim gearbeitet, dort werden täglich schon über 700 Menschen mit Nahrung versorgt. Bei unserern Hilfsaktionen kamen dann täglich noch über 2000 Menschen mit ihren Angehörigen dazu. Auch sie wurden mit einer warmen Mahlzeit verköstigt. Das war schon sehr beeindruckend. Auch angesichts der einfachen Mittel, die den Menschen dort zur Verfügung stehen. Strom und fließendes Wasser sind dort alles andere als eine Selbstverständlichkeit." erklärt Carlo Wagner. Von morgens 7:30 Uhr bis abends 19:30 waren die Spezialisten mit 130 bis 150 lokalen Helfern damit beschäftigt, die vielen Patienten in Gruppen zu unterteilen, Sehtests, Blutdruck- und Diabetismessungen vorzunehmen und Brillen anzupassen. Zum Teil brachten diese Untersuchungen erschreckende Ergebnisse zu Tage. Bei einer Frau wurde die enorme Sehschwäsche von minus 18 Dipotrien bei einer Erstversorgung festgestellt. "Wir hatten 45000 Brillen für die Versorgung zur Verfügung, in Fällen von grauem Star konnten wir den Patienten allerdings nur beratend zur Seite stehen. Diese Krankheit muss im Krankenhaus operiert werden. Eine OP ist allerdings sehr schwer zu bekommen, doch die örtlichen Lions haben sich in dieser Mission sehr dafür eingesetzt, dass das staatliche Gesundheitswesen diese Patienten operiert". so Wagner weiter. Sehr beeindruckend sei auch die ehrfürchtige Dankbrakeit der Menschen gewesen. "Die Zeit, sich intensiv mit den Patienten zu beschäftigen, scheiterte am Zeitmangel und der Sprachbarriere. Die meisten sprachen nur Hindi. Deshalb wurden unsere Praktikanten und Helfer auch als Dolmetscher eingesetzt. Es war zwar sehr anstrengend, aber der Einsatz für die bedürftigen Menschen aktiv zu werden hat sich mehr als gelohnt." |
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