Wagner Optik
 
 
 

 

Grosse Hilfsaktion in Indien


Rhein-Zeitung vom 06.12.2008
Teil 2

Eine Geste der Dankbarkeit: Die Reaktion der Inderin, die ihre Brille bekommen hat und die so unendlich glücktich damit ist, hat Carlo Wagner tief bewegt. Tausenden von übenwiegend sehr armen Menschen haben Wagner und seine Kollegen buchstäblich das Sehen geschenkt.







Aber auch, wenn es unheimlich anstrengend war, so überwiegen bei Carlo Wagner doch die positiven Erinnerungen. "Für mich war es allein schon interessant, mal wieder Teil eines Teams zu sein " , sagt er lachend. "Hier als Selbstständiger hab' ich eine Idee und setze sie um. Da musste ich erst die anderen überzeugen." Oder der Umgang mit den Schülern, die helfen sollten. "Man hat richtig gemerkt, dass sie sich als was Besseres gefühlt haben. Anf angs habensie sich zum Beispiel gescheut, mal jemanden am Arm zu stützen, wenn der nicht mehr gut laufen konnte." Nach ein paar Tagen war das kein Problem mehr: "Da haben sie die Leute notfalls getragen." Und auch, was er von Land und Leuten gesehen hat, hat Wagner sehr beeindruckt: die vielen fröhlichen und bunten Prozessionen, die kleine Garküche, die auf dem Fahrrad transportiert wurde, die Mofas, mit denen ganze Umzüge gemacht wurden und natürlich der prächtige Goldene Tempel. "Aber am meisten haben mich die Leute fasziniert. Sie kamen allein ihren feinsten Kleidern und waren einfach nur glücklich, dass wir da waren." Doris Schneider



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